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    E-Bike Akkus und Ladegeräte: Komplett-Guide 2026

    12.03.2026 17 mal gelesen 0 Kommentare
    • E-Bike Akkus variieren in Kapazität, was die Reichweite und Ladezeit beeinflusst.
    • Das richtige Ladegerät sorgt für eine längere Lebensdauer des Akkus und optimiert die Ladeeffizienz.
    • Regelmäßige Pflege und richtige Lagerung der Akkus sind entscheidend für deren Leistung und Haltbarkeit.
    Der Akku macht beim E-Bike rund 30 bis 40 Prozent des Gesamtgewichts und bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten aus – entsprechend entscheidend ist der richtige Umgang damit. Lithium-Ionen-Zellen, wie sie heute in praktisch allen Pedelecs verbaut werden, reagieren empfindlich auf Tiefentladung, extreme Temperaturen und dauerhaftes Vollladen: Wer seinen Akku regelmäßig auf 100 Prozent hält und kalt lagert, kann die Kapazität innerhalb von zwei Jahren um bis zu 30 Prozent reduzieren. Gleichzeitig bestimmt die Qualität des Ladegeräts maßgeblich, wie schnell diese Degradation einsetzt – Billigladegeräte ohne saubere Ladekurve sind einer der häufigsten und am wenigsten beachteten Kapazitätskiller. Markenübergreifende Standards wie der 36-Volt- und 48-Volt-Bereich haben die Auswahl vereinfacht, aber auch neue Kompatibilitätsfragen bei proprietären Steckern von Bosch, Shimano oder Specialized aufgeworfen. Wer die Zusammenhänge zwischen Zellchemie, Lademanagement und Lagerbedingungen versteht, kann die Lebensdauer seines Akkus realistisch von 500 auf über 1.000 Ladezyklen verlängern.

    Lithium-Ionen-Technologie im E-Bike Akku: Kapazität, Spannung und Bauformen im Vergleich

    Der Akku ist das teuerste Einzelbauteil eines E-Bikes und gleichzeitig das am häufigsten missverstandene. Wer hier auf Basis falscher Annahmen kauft oder pflegt, zahlt das spätestens nach zwei bis drei Saisons mit spürbarem Kapazitätsverlust. Moderne E-Bike-Akkus basieren ausnahmslos auf Lithium-Ionen-Zellchemie – konkret meist auf NMC (Nickel-Mangan-Cobalt) oder NCA (Nickel-Cobalt-Aluminium), die sich in Energiedichte, Zyklenbeständigkeit und Temperaturverhalten deutlich unterscheiden.

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    Die relevantesten Kenngrößen sind Spannung, Kapazität in Amperestunden (Ah) und die daraus resultierende Wattstundenangabe (Wh). Ein typisches Trekking-E-Bike mit 36-Volt-System und 11 Ah kommt auf 396 Wh – gerundet als 400-Wh-Akku vermarktet. Was das in der Praxis bedeutet, erklärt sich am konkreten Beispiel des Bosch Classic Line mit 36 V und 11 Ah: Unter Realbedingungen mit 25 kg Systemgewicht, leichtem Gegenwind und Eco-Modus sind damit 70 bis 90 Kilometer Reichweite erreichbar – unter optimalen Bedingungen auch mehr.

    Spannung, Kapazität und was Wh wirklich bedeuten

    Die Systemspannung bestimmt die Motorcharakteristik: 36-Volt-Systeme liefern ein weicheres, progressives Unterstützungsgefühl, während 48-Volt-Systeme spontaner ansprechen und bei hoher Last effizienter arbeiten. Bosch arbeitet bei seinen Performance-Line-Motoren mit 36 V nominal, tatsächlich laden die Akkus auf etwa 42 V – ein technischer Kompromiss zwischen Sicherheit und Leistung. Wer verstehen will, wie sich das auf Alltagsreichweite und Ladezeiten auswirkt, findet beim Bosch 400-Wh-System eine gute Referenzbasis für den Einstieg.

    Die Kapazitätsangabe in Wh ist die ehrlichste Vergleichsgröße zwischen Herstellern und Modellen. Ein 500-Wh-Akku speichert 25 % mehr Energie als ein 400-Wh-Pendant – klingt viel, bedeutet im Alltag aber je nach Fahrstil 15 bis 30 km zusätzliche Reichweite. Wer regelmäßig Strecken über 60 km fährt oder mit starken Höhenmeterunterschieden zu kämpfen hat, sollte direkt in die 500-Wh-Klasse einsteigen. Alles, was du für diese Entscheidung wissen musst, deckt der Überblick zum Bosch 500-Wh-Akku ab.

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    Bauformen: Rahmenintegriert, aufgesattelt oder am Gepäckträger

    Die physische Bauform des Akkus beeinflusst nicht nur die Optik, sondern Schwerpunkt, Handling und Diebstahlsicherheit. Rahmenintegrierte Akkus wie der Bosch PowerTube liegen im Unterrohr, senken den Schwerpunkt spürbar und verbessern die Fahrdynamik – lassen sich aber selten ohne Spezialwerkzeug tauschen. Aufsattelakkus (z. B. Bosch PowerPack) sind einfacher zu entnehmen und bieten Vorteile beim Laden in der Wohnung, erhöhen aber das Unterrohrgewicht nach oben.

    • Rahmenintegriert: optimaler Schwerpunkt, schlanke Silhouette, höherer Montageaufwand beim Wechsel
    • Aufgesattelt (Unterrohr): einfache Entnahme, breite Kompatibilität, leicht erhöhter Schwerpunkt
    • Gepäckträgerakku: besonders bei Cargo- und Lastenrädern verbreitet, einfacher Zugang, aber ungünstige Gewichtsverteilung

    Wer noch vor dem Kauf steht und zwischen verschiedenen Systemen und Akkugrößen abwägen muss, sollte sich die Frage nach dem eigenen Nutzungsprofil stellen – der Ratgeber zum richtigen Akku für dein Anforderungsprofil hilft dabei, die Entscheidung auf eine solide Grundlage zu stellen. Kapazität, Bauform und Systemspannung sind keine isolierten Merkmale, sondern greifen in jedem realen Fahrszenario ineinander.

    Markenakkus unter der Lupe: Bosch, Giant und Gazelle im Leistungsvergleich

    Wer ein hochwertiges E-Bike kauft, investiert unweigerlich in ein herstellergebundenes Akkusystem – und diese Bindung hat weitreichende Konsequenzen für Reichweite, Wartungskosten und Langlebigkeit. Die drei Marken Bosch, Giant und Gazelle dominieren den europäischen Markt mit grundlegend unterschiedlichen Philosophien, die sich direkt auf die Alltagspraxis auswirken.

    Bosch: Das modulare Referenzsystem

    Bosch hat sich als De-facto-Standard im Premium-E-Bike-Segment etabliert, und das aus gutem Grund. Das System zeichnet sich durch eine konsequente Aufwärtskompatibilität aus: Ein Bosch-Akku mit 400 Wh lässt sich problemlos gegen einen leistungsstärkeren Akku tauschen, solange derselbe Motorgeneration verbaut ist. Die PowerTube-Technologie integriert den Akku vollständig in den Rahmen, was nicht nur die Optik verbessert, sondern auch den Schwerpunkt des Fahrrads positiv beeinflusst.

    Für Vielfahrer und Pendler mit längeren Strecken ist besonders das größere Modell relevant: ein Bosch-Akku mit 500 Wh Kapazität liefert unter realen Bedingungen – also mit aktivem Eco-Modus, 70 kg Fahrergewicht und leichtem Gegenwind – zwischen 80 und 120 km Reichweite. Im Turbo-Modus schmilzt diese Zahl auf 40–60 km. Bosch gibt eine Lebensdauer von 500 vollständigen Ladezyklen bei maximal 20 % Kapazitätsverlust an – ein Wert, der in unabhängigen Tests regelmäßig bestätigt wird.

    Giant und Gazelle: Eigenentwicklungen mit eigenen Stärken

    Giant setzt mit seinem EnergyPak-System auf eine vollständig hausinterne Lösung. Wer sich intensiver mit dem Giant E-Bike-Akku und seinen technischen Besonderheiten beschäftigt, stellt fest, dass Giant hier auf eine besonders enge Verzahnung von Akku, Motor und Display setzt. Das ermöglicht ein präziseres Reichweitenmanagement, schränkt aber die Flexibilität beim Tausch ein. Giant-Akkus sind ausschließlich bei autorisierten Händlern erhältlich – ein wichtiger Kostenfaktor bei der Langzeitplanung.

    Gazelle, die niederländische Traditionsmarke, verbaut in ihren Modellen überwiegend Bosch-Antriebe, hat aber für bestimmte Einstiegsmodelle eigene Akkusysteme entwickelt. Die Akkuoptionen bei Gazelle-E-Bikes reichen von 400 bis 500 Wh und sind auf den stadtorientierten Einsatz optimiert – flache Topografie, moderate Geschwindigkeiten, häufige Stopps. Gazelle integriert den Akku oft tief im Rahmen, was zwar diebstahlsicherer ist, den Akkutausch aber erschwert.

    Für die Kaufentscheidung ergeben sich daraus klare Empfehlungen:

    • Maximale Flexibilität und Werkstattdichte: Bosch – über 4.000 autorisierte Servicepartner allein in Deutschland
    • Perfekte System-Integration und Markentreue: Giant EnergyPak, besonders wenn weitere Giant-Modelle im Haushalt vorhanden sind
    • Stadtnutzung mit Komfortfokus: Gazelle mit Bosch-Antrieb als optimierter Kompromiss
    • Langstrecke und Touren: Bosch 500 Wh, alternativ als Dual-Battery-Lösung ausbaubar

    Ein oft unterschätzter Aspekt ist das Batterie-Management-System (BMS). Bosch und Giant haben hier erheblich investiert: Beide Systeme erkennen Temperaturanomalien, drosseln die Ladeleistung bei Kälte unter 5 °C automatisch und schützen so aktiv vor Tiefentladung. Gazelle-eigene Systeme bieten diese Granularität nicht immer in gleichem Umfang – was bei regelmäßigem Winterbetrieb zu schnellerem Kapazitätsverlust führen kann.

    Vor- und Nachteile von E-Bike Akkus und Ladegeräten

    AspektVorteileNachteile
    Akku-TypenHohe Energiedichte, lange LebensdauerEmpfindlich gegenüber extremen Temperaturen
    LadegeräteSchnelles Laden möglich, einfache HandhabungBillig-Ladegeräte können Akkukapazität verringern
    KompatibilitätStandardisierte Volt-Bereiche für einfache AuswahlProprietäre Akkus und Stecker können Inkompatibilitäten verursachen
    LebensdauerBis zu 1000 Ladezyklen möglichKurze Schlafzeiten und Vollladungen verringern die Lebensdauer
    LadezeitenKomfortables Laden zu Hause oder unterwegsUngünstige Ladetemperaturen können Kapazität schädigen

    Akku-Nummern, Steckertypen und Kompatibilität: So findest du den richtigen Ersatz

    Wer einen defekten E-Bike-Akku ersetzen will, steht schnell vor einem Bezeichnungschaos aus Buchstaben, Zahlen und herstellerspezifischen Codes. Dabei folgt die Nomenklatur durchaus einer Logik – wenn man weiß, wie man sie liest. Ein Akku mit der Bezeichnung 36V 13Ah 468Wh gibt dir bereits drei entscheidende Parameter: Nennspannung, Kapazität in Amperestunden und die daraus resultierende Wattstundenleistung. Letztere ist die ehrlichste Vergleichsgröße, weil sie unabhängig von der Spannung zeigt, wie viel Energie tatsächlich gespeichert wird. Wer die Kennzeichnungen am Akku systematisch lesen kann, spart sich teure Fehlkäufe und vermeidet Inkompatibilitäten, die im schlimmsten Fall die Motorsteuerung beschädigen.

    Besonders tückisch ist die Spannungskompatibilität. 36V-Systeme und 48V-Systeme sind physisch manchmal ähnlich gebaut, aber elektrisch nicht austauschbar. Ein 48V-Akku an einem für 36V ausgelegten Controller erzeugt Überspannungsschäden, oft ohne sofortige Fehlermeldung. Hinzu kommt, dass viele Hersteller – darunter Bosch, Shimano Steps und Brose – proprietäre Kommunikationsprotokolle zwischen Akku und Antriebseinheit nutzen. Der Akku übermittelt dabei Lade- und Temperaturstatus über einen BMS-Datenbus, der herstellerspezifisch kodiert ist. Ein generischer Ersatzakku mit passender Spannung und Kapazität kann trotzdem versagen, weil das BMS-Protokoll nicht erkannt wird.

    Steckertypen: Mehr als nur Form und Größe

    Der mechanische Stecker ist nur der sichtbarste Teil der Kompatibilitätsfrage. Die verschiedenen Steckerstandards im E-Bike-Bereich unterscheiden sich nicht nur in Form und Pinbelegung, sondern auch im Stromprofil, das sie übertragen können. Bosch nutzt beispielsweise einen proprietären Rundstecker mit integrierter Datenleitung, während viele chinesische OEM-Systeme auf XT60-Stecker oder Anderson-Powerpole-Varianten setzen. Der Higo/Julet-Stecker ist im Budget- und Mittelklassesegment weit verbreitet und in verschiedenen Pinbelegungen (3-polig bis 9-polig) erhältlich – optisch ähnliche Stecker mit unterschiedlicher Pinzahl sind dabei nicht kompatibel und können bei falscher Verbindung Kurzschlüsse verursachen.

    • Bosch PowerTube / PowerPack: Vollständig proprietär, kein Drittanbieter-Ersatz ohne Protokoll-Emulation
    • Shimano Steps: E6000/E7000/E8000-Systeme verwenden herstellereigene Verbinder mit I²C-Kommunikation
    • Higo Z910 (5-polig): De-facto-Standard bei vielen Mittelklasse-Pedelecs, breite Ersatzverfügbarkeit
    • XT60 mit separater Datenkabelführung: Typisch bei DIY-Systemen und einigen Cargo-Bikes

    Praktische Vorgehensweise bei der Ersatzsuche

    Der zuverlässigste Ausgangspunkt ist die Modellnummer auf dem Originalakku, ergänzt durch die Angaben auf dem Typenschild des Motors. Bei Markensystemen wie Bosch oder Yamaha führt kein Weg am autorisierten Fachhandel vorbei – der Garantieschutz am Antrieb erlischt sonst regelmäßig. Bei generischen Systemen lohnt sich ein direkter Vergleich: Spannung, Kapazität, Steckertyp, Gehäuseform und BMS-Protokoll müssen übereinstimmen, idealerweise verifiziert durch Herstellerdokumentation oder ein Oszilloskop-Protokolltest. Wer das passende Akkuformat für das eigene Fahrsystem systematisch eingrenzen will, sollte außerdem die maximale Ladestromstärke des Ladegeräts gegen die BMS-Limits des neuen Akkus abgleichen – Werte über 5A sind bei Standard-Pedelecs selten sinnvoll und können die Zellalterung deutlich beschleunigen.

    Ladestrategien für E-Bike Akkus: Zuhause, unterwegs und im Auto

    Wer das Maximum aus seinem E-Bike-Akku herausholen will, kommt nicht umhin, sich mit dem Thema Ladestrategie auseinanderzusetzen. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Gewohnheiten lässt sich die Lebensdauer moderner Lithium-Ionen-Akkus um mehrere hundert Ladezyklen verlängern – und das ohne großen Aufwand. Der entscheidende Faktor ist dabei nicht das Ladegerät allein, sondern das Zusammenspiel aus Ladetiefe, Temperatur und Ladefrequenz.

    Zuhause laden: Das tägliche Basismanagement

    Die häufigste und bequemste Lademöglichkeit bleibt die heimische Steckdose. Hier gilt die sogenannte 40-80-Regel als Goldstandard: Den Akku idealerweise zwischen 40 % und 80 % Ladestand halten, anstatt ihn regelmäßig vollständig zu entladen und wieder auf 100 % zu bringen. Vollladungen beschleunigen die chemische Degradation der Zellen messbar – laut Herstellerangaben verliert ein Akku, der täglich vollgeladen wird, rund 20 % seiner Kapazität schneller als einer, der im Mittelbereich gehalten wird. Eine Ausnahme ist sinnvoll vor längeren Touren: Dann darf der Akku ruhig auf 100 % geladen werden, sollte aber idealerweise innerhalb von 1–2 Stunden genutzt werden.

    Genauso kritisch ist die Ladetemperatur. Der optimale Bereich liegt zwischen 10 °C und 25 °C. Wer im Winter nach einer Ausfahrt einen eiskalten Akku sofort ans Ladegerät hängt, riskiert Lithiumplating – dabei scheiden sich Lithiumkristalle auf den Elektroden ab, was die Kapazität dauerhaft mindert. Besser: Akku bei Zimmertemperatur 30 bis 60 Minuten akklimatisieren lassen, bevor mit dem Laden begonnen wird.

    Unterwegs laden: Zwischenstopps clever nutzen

    Bei mehrtägigen Touren oder langen Tagesausflügen kommen öffentliche Ladepunkte ins Spiel. Viele Cafés, Hotels und Raststätten bieten inzwischen E-Bike-Ladestationen an – oft mit Typ-2-Steckdosen oder dedizierten Schließfächern. Hier gelten dieselben Grundsätze wie zuhause, mit einem wichtigen Zusatz: Kurze Zwischenladungen sind Langladungen vorzuziehen. Ein Akku, der von 30 % auf 60 % nachgeladen wird, dankt das mit geringerer Zellbelastung als einer, der von 5 % auf 95 % durchgeladen wird. Wer sich vor einer Tour über die optimale Akkukapazität für seinen Einsatzbereich informieren möchte, sollte zunächst prüfen, welche Akkugröße tatsächlich zu den eigenen Fahranforderungen passt.

    Praktisch bewährt hat sich das Mitführen eines leichten Ersatzladegeräts für Touren über 80 km. Bosch beispielsweise bietet für den Classic Line Akku mit 36 V und 400 Wh ein kompaktes 4-Ampere-Ladegerät an, das unter 900 Gramm wiegt und sich problemlos im Rucksack verstauen lässt. Die Ladezeit von 0 % auf 100 % beträgt damit rund 4,5 Stunden – realistisch für eine mehrstündige Mittagspause.

    Das Laden im Auto gewinnt insbesondere bei Bike-and-Drive-Konzepten an Relevanz, also wenn das E-Bike per Auto zum Startpunkt transportiert wird. Über handelsübliche 12-V-Wechselrichter oder dedizierte 230-V-Inverter lässt sich der Akku während der Fahrt nachladen. Die verschiedenen Methoden zum Laden im Auto unterscheiden sich dabei erheblich in Effizienz und Sicherheit – nicht jeder Inverter liefert die saubere Sinuswelle, die moderne BMS-Systeme für eine fehlerfreie Ladekommunikation benötigen.

    • Zigarettenanzünder-Inverter (150–300 W): Nur für Ladegeräte bis ca. 2 A geeignet, Überhitzungsgefahr bei Dauernutzung
    • Fest verbaute 230-V-Steckdosen im Fahrzeug: Komfortabelste Lösung, direkte Nutzung des Original-Ladegeräts möglich
    • Powerbanks mit 230-V-Ausgang (ab 300 Wh): Unabhängig vom Fahrzeug, ideal für Zugtouren oder Campingtrips

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    FAQ zu E-Bike Akkus und Ladegeräten

    Wie lange hält ein E-Bike Akku?

    Die Lebensdauer eines E-Bike Akkus liegt normalerweise zwischen 500 und 1000 Ladezyklen, abhängig von der Handhabung und den Einsatzbedingungen.

    Wie lade ich meinen E-Bike Akku richtig?

    Idealerweise hält man den Akku zwischen 40 % und 80 % Ladestand. Vollladungen und Tiefentladungen sollten vermieden werden, um die Lebensdauer zu verlängern.

    Sind alle E-Bike Akkus kompatibel?

    Nein, viele E-Bike Akkus sind herstellerspezifisch und können bei unterschiedlichen Marken und Modellen inkompatibel sein. Es ist wichtig, Spannung, Kapazität und Anschlüsse zu beachten.

    Wie erkenne ich einen defekten Akku?

    Ein defekter Akku zeigt oft geringere Reichweiten, häufiges Überhitzen oder eine unregelmäßige Ladung an. Auch sichtbare Schäden oder Verformungen sind Warnsignale.

    Welche Ladegeräte sind am besten für E-Bike Akkus?

    Ladegeräte vom Hersteller sind meistens die beste Wahl, da sie genau auf den Akku abgestimmt sind. Billig-Ladegeräte können Fehlladungen verursachen und die Akkulebensdauer verkürzen.

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    Zusammenfassung des Artikels

    E-Bike Akkus und Ladegeräte verstehen und nutzen. Umfassender Guide mit Experten-Tipps und Praxis-Wissen.


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    Nützliche Tipps zum Thema:

    1. Optimale Ladegewohnheiten: Halte deinen Akku idealerweise zwischen 40 % und 80 % Ladestand, um die Lebensdauer zu verlängern. Vermeide regelmäßige Vollladungen, da diese die chemische Degradation beschleunigen können.
    2. Temperaturmanagement: Achte darauf, den Akku bei Temperaturen zwischen 10 °C und 25 °C zu laden. Lass ihn nach einer kalten Ausfahrt 30 bis 60 Minuten akklimatisieren, bevor du ihn an das Ladegerät anschließt.
    3. Verwendung eines hochwertigen Ladegeräts: Investiere in ein qualitativ hochwertiges Ladegerät, um eine saubere Ladekurve zu gewährleisten und Kapazitätsverluste zu vermeiden. Billigladegeräte können schädlich für die Akkulebensdauer sein.
    4. Akku-Kompatibilität beachten: Achte bei der Auswahl eines Ersatzakkus auf die Nomenklatur, die Spannung, Kapazität und das BMS-Protokoll, um Inkompatibilitäten und mögliche Schäden am Motor zu vermeiden.
    5. Richtige Bauform wählen: Überlege dir vor dem Kauf, welche Bauform des Akkus am besten zu deinem Fahrstil passt. Rahmenintegrierte Akkus bieten bessere Fahrdynamik, während Aufsattelakkus einfacher zu entnehmen sind.

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    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    MarkeHepha
    E-Bike-TypTrekking
    Motorleistung100 Nm
    Akkukapazität‎708 W
    Reichweitebis 200km
    Ladezeit4 Std.
    Anzahl der Gänge10
    Preis2999,00 €
    MarkeAirtracks
    E-Bike-TypTrekking
    Motorleistung75 Nm
    Akkukapazität625 W
    Reichweitebis 120km
    Ladezeit6 Std.
    Anzahl der Gänge12
    Preis2990,00 €
    MarkeProphete
    E-Bike-TypMountainbike
    Motorleistung100 Nm
    Akkukapazität750 W
    Reichweitebis 220 Km
    Ladezeit6.5 Std.
    Anzahl der Gänge10
    Preis3299,00 €
    MarkeFischer
    E-Bike-TypMountainbike
    Motorleistung80 Nm
    Akkukapazität711 W
    Reichweite170 Km
    Ladezeit6.5 Std.
    Anzahl der Gänge10
    Preis2129,00 €
     Hepha E-Bike Trekking 7 UltraAirtracks NOVA E-Bike Prophete Stack 5.0 SUV E-BikeFischer E-Bike ATB Terra 8.0i
      Hepha E-Bike Trekking 7 Ultra Airtracks NOVA E-Bike Prophete Stack 5.0 SUV E-Bike Fischer E-Bike ATB Terra 8.0i
    MarkeHephaAirtracksPropheteFischer
    E-Bike-TypTrekkingTrekkingMountainbikeMountainbike
    Motorleistung100 Nm75 Nm100 Nm80 Nm
    Akkukapazität‎708 W625 W750 W711 W
    Reichweitebis 200kmbis 120kmbis 220 Km170 Km
    Ladezeit4 Std.6 Std.6.5 Std.6.5 Std.
    Anzahl der Gänge10121010
    Preis2999,00 €2990,00 €3299,00 €2129,00 €
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